Lieblingsrezepte

                                                  Kulinarische Vielfalt ist mehr, als nur ein Slogan.                                                   Hier entsteht eine Rezeptsammlung für alle die Spaß am Kochen haben. Wir freuen uns auf Ihr Lieblingsrezept!

Dieses Rezept stammt von unserem Mitglied Jürgen Fette

 

Daube d'agneau provençale Lammschmorbraten provenzalisch

[Quelle] Originalrezept aus der Cuisine et Vins de France Nr. 144.

 

1,5 kg Lammkeule ohne Knochen

(hier von der weißen gehörnten Heidschnucke vom Tiller Schnuckenhof)

1 Stück getrocknete Orangenschale

300 g Zwiebeln

250 g magerer Speck

1 Stück Speckschwarte

1 Bouquet Garni

1 EL Olivenöl

150 g Mehl

1 Bouillonwürfel

Salz, Pfeffer

Für die Marinade:

0,5 l Rotwein

5 cl Obstbrand (optional)

2 Karotten

3 Knoblauchzehen

2 Zwiebeln

1 Selleriestange

1 Bd Petersilie

3 Lorbeerblätter

2 EL Olivenöl 

Das Fleisch in große Stücke schneiden (ca. bis zu 80 g)

 

Vorbereitung: ca. 30 Minuten

Marinierzeit: mindestens 6 Stunden

Zeit im Ofen: 4 - 5 Stunden

 

Zubereitung Marinade: 

Schäle die Zwiebeln und die Knoblauchzehen und schneide sie in dünne Scheiben.Schäle die Karotten und schneide sie in Scheiben. Schneide den Sellerie in Stücke. Alles mit dem Obstbrand, dem Wein und dem Öl in eine große Glasschüssel geben. Dann die Lammwürfel, das zusammengebundene Bd Petersilie und den Thymian sowie die Lorbeerblätter hinzugeben. Salzen und pfeffern und mit Frischhaltefolie zudecken.

 

Den Ofen auf 150°C vorheizen. Schäle dann die 300 g Zwiebeln und schneide sie in dünne Scheiben. Würfele den Speck und schneide die Schwarte in große Stücke. Brate nach und nach die Fleischstücke in Öl an und lege sie beiseite. Dann die Zwiebeln, den Speck und die Schwarte im selben Topf anbraten und mit der gesiebten Marinade ablöschen. Dann den Bouillonwürfel, die Orangenschale und das Bouquet Garni hinzugeben. Das Fleisch wieder zurück in den Topf geben und alles aufkochen. GGf. mit Wasser auffüllen, so dass das Fleisch bedeckt ist.

 

Den Deckel mit einem Teig aus Mehl und Wasser verschließen. Und 4 - 5 Stunden in den Ofen schieben. Mit Makkaroni servieren.

 

Tipps:

Ich habe die Schwarte nach dem Anbraten wieder herausgenommen. Ich habe aus den Knochen und den Sehnen eine Brühe gezogen und diese statt des Brühwürfels und des Wassers genutzt. Bei uns gab es  Stampfkartoffeln und Gurkensalat als Beilage.

 

                                                          Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit

                                                                                  Euer Jürgen

Rezept für Schnüsch

 

Für unserem Stammtisch im Mai habe ich Schnüsch gekocht, und zwar 20 Portionen.

Schnüsch ist ein Gemüseeintopf aus dem nördlichen Schleswig-Holstein und sehr lecker. Er wird aus heimischen Gemüsen und einer sehr dünnen Mehlschwitze zubereitet.

 

Ich habe auf dem Markt

ca. 1200 - 1500 g  Möhren und Kohlrabi

2500 g  Kartoffeln,
2 Hände voll  Erbsen

2  Petersilienwurzeln

2 Bund glatte Petersilie
2 kleine Blumenkohle   (den Plural habe ich im Duden nachgesehen)

gekauft.

Die 1300 g grüne Bohnen kamen tiefgekühlt hinzu.

Weiter wird benötigt:

Ausreichend leichte Gemüsebrühe, um die Gemüse darin zu kochen.

 

500 g Butter
500 g Mehl
 5 l  Milch

für die Mehlschwitze.

 

Ich habe die Gemüsesorten geputzt, kleingeschnitten und nach und nach in der Brühe gegart.
Die Erbsen habe ich vorher einige Stunden eingeweicht. Die Blumenkohlröschen habe ich in Bastkörben gedünstet. Die Gemüsebrühe umbedingt aufbewahren.

Dann habe ich die Mehlschwitze wie sonst auch zubereitet und mit der Gemüsebrühe auf die
gewünschte Konsistenz gebracht. Die gehackte Petersilie unterrühren.

Alle Gemüsen hinein, noch mal heiß werden lassen und servieren.


Achtung!!! Immer schön umrühren, die Suppe setzt sonst leicht an!

 

 

 

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